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Veranstaltungskalender

Geplante Events und laufende Ausstellungen

14. Februar 2024
19:00 Uhr

14. März 2024
19:30 Uhr

25. März 2024
19:30 Uhr
Cover
Abstand

Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz

Karl May

von Enis Maci und Mazlum Nergiz

Programminformation: Karl May – Kleinkrimineller, Hochstapler, Deutschlands erfolgreichster Schriftsteller. Millionen sind mit Winnetou und Old Shatterhand aufgewachsen. Enis Maci und Mazlum Nergiz nicht.

Wer war der Intensivtäter, den man noch heute bis aufs Blut verteidigt?

Und überhaupt: Was sucht Pierre Brice im Indochinakrieg? Wie wird Marah D. zur Schutzheiligen der Cruiser? Was hat der Serienmörder Buffalo Bill mit dem gleichnamigen Showmaster zu tun? Wann steht sie endlich, die Autobahn vom wilden Kurdistan ins Land der Skipetaren? Und warum knackt der Geigerzähler hier so hektisch?

Karl May zoomt rein in Landschaften, die schöner nicht sein könnten. Alles Show, alles wahr.

Mit: Ann Göbel, Oscar Olivo, Martin Wuttke

Eintritt: 20,00 € (ermäßigt: 12,00 €)

Termine: 16. Dezember 2023; 19:30 Uhr | 23. Dezember 2023; 19:30 Uhr | 2. Januar 2024; 19:30 Uhr | 25. Januar 2024; 19:30 Uhr | 30. Januar 2024; 19:30 Uhr | 14. Februar 2024; 19:00 Uhr | 14. März 2024; 19:30 Uhr | 25. März 2024; 19:30 Uhr

Ort: Volksbühne: Prater Studios: Hinterbühne | Linienstraße 227 | 10178 Berlin

23. September 2023 bis
7. Januar 2024
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Zentrum für aktuelle Kunst (ZAK) in der Zitadelle Spandau

Das Herz des Orients gewinnen

Armenier, Esiden und Kurden bei Karl May und wie sie sich selbst sehen

Kurator: Thomas Kramer

Informationen: Im Rahmen der Ausstellung präsentieren sich die drei titelge­benden Communities bzw. religiösen Gemeinschaften in Deutschland mit je­weils eigenen Beiträgen, kulturellen Dokumenten und Objekten. Als verbinden­des kulturhistorisches Narrativ dienen dabei die Orienterzählungen des Best­sellerautors Karl May (1842-1912). Vor dem Hintergrund von Islamophobie, Fremdenhass, Populismus, Rechtsextremismus und der Debatte um kulturelle Appropriation diskutiert die Ausstellung Problematiken und Aktualität seiner Romane. Dazu wird der historische Kontext von Erzählungen wie Durchs wilde Kurdistan oder Von Bagdad nach Stambul von den Beteiligten mit der heutigen realen Situation vor Ort und in Deutschland verglichen. Die bei May beschriebe­nen religiösen Gruppen, Ethnien und Communities (Esiden, Kurden u. a.) stel­len sich dazu in einzelnen Abteilungen selbst vor. Die Präsentation belegt so die zeitlose Gültigkeit von Mays Aufrufen zu Toleranz, interkulturellem sowie religiösem Dialog und Völkerverständigung und problematisiert gleichzeitig Text und Rezeption hinsichtlich Romantisierungen, Rassismen und kultureller Appro­priation. Erstmals überhaupt werden – in positiver wie negativer Hinsicht – Aktualitätsaspekte des Werkes aufgezeigt und die Lebenswirklichkeit der bei May geschilderten Menschen von diesen selbst zur Transparenz gebracht. Da­durch wird erstmals im Rahmen einer solchen Ausstellung überhaupt eine kon­struktive Auseinandersetzung mit Mechanismen kultureller Appropriation durch die davon Betroffenen ermöglicht.

Ort: Zitadelle Spandau (ZAK) | Am Juliusturm 64 | 13599 Berlin

Öffnungszeiten: Freitag bis Mittwoch 10.00–17.00 Uhr | Donnerstag 13.00–​20.00 Uhr

Eintritt regulär: 4,50 €